Wintergras bei bayerischem Föhn

Es gibt Januartage, die einen mit den Unbillen des Winters aussöhnen. Man weiß, es dauert noch eine halbe Ewigkeit, bis der Frühling kommt, aber an solchen Tagen ist das völlig egal. Solche Tage sind schneebedeckt und klirrend kalt, aber dabei so sonnig und so winterwunderbar, dass dem Spaziergänger einfach nur das Herz aufgeht. Die Berge stehen gefühlt direkt vor der Haustür, Föhn sei Dank. Das Himmelsblau, das Schneeweiß, das Immergrün, und dazu das beige Gelb der winterlich vertrockneten Rispengräser – was für eine Farbkomposition. Sowas sieht man wirklich nur einmal im Jahr.

Bei uns war der vergangene Mittwoch genau so ein Tag. Leider hat das Winterwunder nicht lang angehalten, und schon war  die Wetterlage gekippt. Heute hat es zunächst so viel geschneit wie den ganzen Winter noch nicht und dann postwendend drauf geregnet. Schade, vor allem die Kinder haben sich bestimmt riesig über den Schnee gefreut. Aber ich hoffe auf ein paar weitere Wintertage, an denen die Kälte klirrt und die Farben leuchten.

Schönes Wochenende Euch allen!

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2 responses to this post.

  1. Hallo Doris,

    sei froh, das Du im Süden bei den Bergen wohnst, so hattet ihr wenigstens schon ein wenig Kälte und Schnee.
    Hier im Norden säuft vor lauter Regen bald alles ab.
    Aber jetzt soll es ja auch mal kälter werden. Eine große Eisfläche zum „Schliddern“
    zumindest haben die Kinder heute gefunden.

    Alles Liebe!

    Andrea!

  2. Posted by Doris on 5. Februar 2012 at 15:04

    Hallo Andrea,

    na, habt Ihr jetzt „endlich“ eiskalte Temperaturen? Bei uns ist bitterkalt, letzte Nacht hatten wir wieder -15°. Ich musste am Freitag noch auf die Schnelle die Autobatterie austauschen, sonst komme ich morgen nicht in die Arbeit. 😉 Immerhin, jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um die Tiefkühltruhe abzutauen … Du siehst, ich bin mit lauter praktischen Arbeiten beschäftigt. 😉

    Viel Spaß beim Schliddern!

    Doris

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