Buch-, äh, Büchleintipp für Wildkräuterfreunde

Blogs sind eine prima Sache: Meistens schnell gelesen, mit hübschen Fotos und interessantem, informativem oder auch „nur“ unterhaltsamem Inhalt. Aber ab und zu möchte man doch was Handfestes in Händen halten und einfach nur entspannt durch ein Druckwerk blättern anstatt hektisch zu scrollen. Und wer möchte schon mit dem Tablet in der Hand durch eine Wiese laufen und Wildkräuter bestimmen? Also, ich jedenfalls nicht.

Deshalb möchte ich Euch heute das Büchlein „Die heilsame Wiese“ von Karin Greiner ans Herz legen. Die Biologin und Pflanzenexpertin beschreibt darin die Wild- und Heilkräuter Bibernelle, Frauenmantel, Gänseblümchen, Gänsefingerkraut, Gundermann, Löwenzahn, Mädesüß, Schafgarbe und Spitzwegerich auf ihre ganz persönliche und unnachahmliche Weise, nämlich sehr flüssig lesbar und charmant, dabei gleichzeitig gespickt mit Sachverstand, Hintergrundwissen und Anwendungstipps. Das Ganze wird abgerundet durch detailgetreue Fotos mit hohem Wiedererkennungswert und ein sehr ansprechendes Layout, wie ich finde. Die liebe Renate Blaes hat mal wieder ganze Arbeit geleistet (Kompliment, Renate!).

Kurzum: 88 Seiten prallvoll mit Informationen über Wiesenheilkräuter und wie man sie auch heute noch nutzen kann, sei es in köstlichen Gerichten oder heilsamen Tinkturen oder Wässerchen. Das ist mein Lesetipp für Euren Wildkräutersommer, den ich hier ganz freiwillig und völlig provisionsfrei einstelle. 😉

Fotos und Bestellinfos gibt es hier auf dem Pflanzenlust-Blog von Karin Greiner.

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7 responses to this post.

  1. Karin Greiner „kenne“ ich über Xing – wir laufen uns hin und wieder mal über den Weg 🙂 Von ihr habe ich auch das tolle Gelee-Rezept „Johannisbeeren & Felsenbirne“ – ein Traum! Hatte ihren Blog noch gar nicht in meinem Blogroll und habe es gerade nachgeholt. Danke liebe Doris, für den Post 🙂

    • Posted by Doris on 11. August 2013 at 14:24

      Hallo Heidrun,
      bitte, gerne. 🙂
      Es ist lustig, wen man so virtuell kennt. Und irgendwie begegnen einem bestimmte Leute immer wieder in den Weiten des Internets, aber das ist wahrscheinlich ganz normal. Im Berufsleben begegnen einem in bestimmten Sparten ja auch immer die gleichen Leute.

      Schönen Sonntag noch!
      Doris

  2. Posted by Christiane on 11. August 2013 at 14:00

    Danke für den Tip , Doris ich werde es mir bestimmt bestellen, denn viele Kräuter kennt man heutzutage garnicht mehr richtig, obwohl ich noch so einiges aus der Zeit als mein Vati noch lebte von ihm gelernt habe. Aber auch Rezepte damit sind immer etwas Schönes. Übrigens unsere Felsenbirne hatte dieses Jahr viele Früchte, leider immer noch nicht genug zum Verarbeiten sondern nur zum Vernaschen, aber sie schmecken richtig gut. Die Jostabeeren waren dafür auch nicht genug, vergangenes Jahr habe ich verschiedene Gläser Marmelade gekocht, diesmal waren es nur knapp 500 Gramm, die habe ich erstmal eingefroren.
    Liebe Sonntagsgrüße zu Euch von Christiane.

  3. Posted by Doris on 11. August 2013 at 14:27

    Hallo Christiane,
    schön, Dich zu lesen! 🙂 Mensch, Ihr erzählt mir hier alle was von der Felsenbirne – wir haben auch eine im Garten, haben aber im Frühsommer die Früchte „nur so“ vernascht. Nix mit Einkochen oder so…. Ich möchte gleich noch Johannisbeeren pflücken, die müssen so langsam weg. Aber dieses Jahr mache ich nicht viel Marmelade, sondern konzentriere mich mehr auf Sirup und Fruchtsoßen. 😉

    Liebe Sonntagsgrüße zurück nach NRW!
    Doris

  4. Toller Tipp Doris! 🙂 Das Büchlein werde ich mir auch mal zulegen und dann gibt es hier nur noch ganz gesundes Zeugs zu essen 😉

    Liebe Grüße
    Sigi

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