Späte Beute

Am letzten Sonntag, Spätherbst lag in der Luft, wollten wir noch einmal in den Kulturpark, von dem ich bereits berichtet habe. Nur wenige Wochen ist es her, dass ich dort war, nun sieht der Park schon wieder ganz anders aus. Besonders groß war unsere Freude, als die inzwischen abgefallenen Quitten sich als erstaunlich schlagfest erwiesen. Zwar schon mit Narben und einigen Flecken, waren sie vom Fruchtfleisch her jedoch noch fest und knackig. Schnell mal umgeschaut – darf man die mitnehmen? Man darf, wie wir später erfuhren, und ansonsten hätten wir uns auf Mundraub rausgeredet. 2 Kilo Quitten, das wird nun noch lecker Gelee, unerwartet, und eine schönze Ergänzung zu den Chili-Quitten, die Andrea bereits gemacht hat.

Späte Beute

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4 responses to this post.

  1. Hallo Martin,
    dieses Jahr sind wir alle im Quittenglück, wie es aussieht. Ich habe neulich ein knappes Kilo geschenkt bekommen und damit ein Körperöl und einen Quittenlikör angesetzt. Bin gespannt auf das Ergebnis. Sind Eure Quitten innendrin weiß oder braun? Meine waren schon ziemlich braun. Anscheinend macht das nichts, sagt jedenfalls das Internet, aber ich fand’s gewöhnungsbedürftig. Dann gutes Gelingen fürs Quittengelee!

    Viele Grüße,
    Doris

    • Danke Doris, das Gelee hat auch funktioniert. Die Quitten waren innen noch hell, wurden dann an der Luft aber schnell braun. Dem Geschmack hat’s nicht geschadet!

      Liebe Grüße
      Martin

  2. Posted by Andrea Immerheiser- Jahr on 18. November 2013 at 12:29

    Hier als Nachtrag noch das Rezept der im Artikel erwähnten Chili- Quitten:

    500g Quitten trocken abreiben, waschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Dann würfeln.
    Mit 300ml Wasser, 150g Rohrohrzucker, dem Saft einer Limette, einem Lorbeerblatt, einem Tl Meersalz und einer roten, kleingeschnittenen Chili (ohne Kerne ) aufkochen.
    Bei schwacher Hitze köcheln, bis die Quitten weich sind.
    In vorgewärmte Gläser füllen und rasch verschließen.
    Tipp: aus den Schalen und dem Gehäuse läßt sich noch ein leckerer Likör ansetzen.
    Herzliche Grüße!
    Andrea!

  3. Hmm, das klingt gut. Das ist dann wie eine Art Chutney, oder?

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